HSG Varel erhielt am ersten Spieltag einen kräftigen
20:29-Dämpfer
Mannschaft verlor nach einer Viertelstunde ihre Linie und dann
das Spiel
Altjührden. Dort, wo die Zweitliga-Handballer der
HSG Varel nicht landen wollten, finden sie sich nach der 20:29-Niederlage
gegen den TV Emsdetten wieder: Am Tabellenende der Nordgruppe.
Nach gutem Start verloren die Kalafut-Schützlinge ihre Linie,
bauten den Gegner mit zahlreichen technischen Fehlern auf und
gerieten so in Rückstand, den sie nicht mehr wettmachen
konnten.
Dabei hatte die Heimpartie ganz
nach den Vorstellungen der Zuschauer begonnen. Neuzugang Bogdan
Petru Mihai wuchtete das Leder nach 49 Sekunden zur 1:0-Führung
in die Maschen des gegnerischen Tores. Drei Koring-Tore sorgten
bis zur 7. Minute für eine 4:1-Führung. In dieser Phase
stand die HSG-Deckung stabil, Torwart Christoph Dannigkeit meisterte
zwei Würfe des Gegners und leitete einen Tempogegenstoß
ein, den Evgeny Vorontsov zum 5:2 verwandelte (10.). Dann riss
plötzlich der Faden. Trainer Pater Kalafut führte dies
auf eine zu lasche Chancenverwertung zurück: Ein als Aufsetzer
von Christian Brecht gespielter Ball erreichte Tobias Weihrauch
nicht. Die HSG-Rückraumspieler Lammers, Mihai und Králik
vergeben bis zur 12. Min. drei weiterte Möglichkeiten. Schließlich
scheitert Ralf Koring in der 13. Min. am guten Gäste-Keeper
Markus Cleverly. Nach dem 6:4 durch Thomas Lammers drei TVE-Treffer
in Folge zum 6:7. Tobias Weihrauch verwertete anschließend
zwei Tempogegenstöße (20. und 22. Min.). Bis zur Pause
trafen dann aber nur noch Králik und Koring (Strafwurf).
Der TV Emsdetten zog in den letzten Minuten der ersten Halbzeit
ein druckvolles Spiel auf und baute seinen Vorsprung auf 14:10
aus.
Zwischen der 34. Min. 12:17 durch
Brecht, 13:17 und 14:18 durch Mihai keimte Hoffnung bei der Varelern
auf. Doch vier Tore in Folge brachten den Gegner bis zur 41.
Min. mit 22:14 in Front. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel bereits
verloren, weil die Emsdetter ihr Angriffsspiel durchweg sicher
vortrugen, vor allen Dingen aber in der Abwehr recht stabil standen.
TVE-Torwart Markus Cleverly meisterte zudem in beiden Halbzeiten
je sieben Würfe der Gastgeber. In der 56. Min. bauten die
Gäste ihren Vorsprung sogar auf elf Tore (29:18) aus. Králik
und Janßen verkürzten noch auf 20:29.
Dies war die höchste Niederlage
am ersten Spieltag. HSG-Coach Peter Kalafut versuchte zwar durch
verschiedene Umstellungen das Debakel in Grenzen zu halten. Aber
weder die erfahrenen noch die eingewechselten jüngeren Spieler
vermochten sich gegen die immer stärker werdende TVE-Abwehr
durchzusetzen. "Über die Leistung in der zweiten Halbzeit
werden wir reden", deutete Kalafut den Verlauf der nächsten
Trainingseinheit an. Vor dem Auswärtsspiel am Sonnabend
beim "Tabellennachbarn" VfL Fredenbeck wartet noch
reichlich Arbeit auf die Vareler. Vielleicht sorgt der Dämpfer
aus dem verlorenen Heimspiel dafür, dass alle HSG-Spieler
die Chancenverwertung in Zukunft konzentrierter vornehmen werden.
HSG Varel - TV Emsdetten 20:29 (10:14)
HSG Varel: Jürn-Olaf Winkler,
Christoph Dannigkeit im Tor, Thomas Lammers (32), Christian Brecht
(1), Tobias Weihrauch (3), Helge Janßen (1), Evgeny Vorontsov
(1), Ralf Koring (5/3), Till-Oliver Rudolphi, Thomas Schützmann,
Andre Willmann (n.e.), Lukas Kalafut, Bogdan Petru Mihai (4),
Milan Králik (2),
TV Emsdetten: Markus Cleverly,
Volker Rensinghoff im Tor, Eelco Weevers (7/2), Vladimir Goldin
(5), Dusko Bilanovic (4/2), Sebastian Kreft, Stefan Thünemann
(3), Patrick Tuttmann, Matthias Reiser, Hans-Hermann Feldkamp
(1/1), Tim Remer (2), Dominik Wiesmann, Christian Abelmann, Peter
Stotz (2),
Schiedsrichter: Christoph Immel
und Ronald Klein (VfB Homberg/HSG Mülheim),
Zuschauer: 850
Zeitstrafen, HSG: 4, TVE: 2,
Strafwürfe, HSG: 3/3, TVE:
5/5
Patrik Liljestrand, Trainer des
TV Emsdetten: "Ich bin natürlich mit einem Sieg in
Höhe von neun Toren hier in Altjührden sehr zufrieden.
Wir waren gut vorbereitet, hatten auch keinen Stress, als die
Gastgeber führten. Wir haben unser Konzept durchgeführt,
waren in der Abwehr und auf der Torwartposition besser. Varel
hat eine gute Mannschaft, die viel schneller spielt, als in der
letzten Saison."
Peter Kalafut, Trainer der HSG
Varel: "Bis zur 15. Minute hatten wir das Spiel im Griff.
Dann haben wir drei Bälle verworfen. Von diesen Knackpunkten
haben wir uns nicht wieder erholt. Wir haben den Gegner aufgebaut.
In der 2. Halbzeit hat dann nichts mehr geklappt, insbesondere
unsere außen wurden nicht ins Spiel gebracht. Hut ab vor
der Leistung unseres Gegners."
"Stunde der Wahrheit"
für die Handballer der HSG Varel
Beim Tabellennachbarn VfL Fredenbeck soll Wiedergutmachung gelingen
Varel. Aufgearbeitet wurde von den Zweitliga-Handballern
der HSG Varel die Auftaktniederlage gegen den TV Emsdetten. Beim
Tabellennachbarn VfL Fredenbeck wird am Sonnabend ab 19.30 Uhr
eine Wiedergutmachung angestrebt. Auf die Kalafut-Schützlinge
wartet eine "Stunde der Wahrheit", denn auch der VfL
will nach der unerwarteten Niederlage beim Aufsteiger SC Magdeburg
II seinen ersten Sieg erringen.
Waren die Erwartungen der HSG-Anhänger
und damit der Druck auf die Mannschaft am letzten Sonnabend einfach
zu groß? Viele Fragen wurden nach dem bedenklichen Leistungsabfall
gestellt. Antworten kann nur die Mannschaft geben. Vor dem wichtigen
Spiel beim alten Rivalen aus Fredenbeck wurde bei den Varelern
intensiv und zielgerichtet trainiert. HSG-Trainer Peter Kalafut
hat seine Mannschaft dabei insbesondere auf die Ex-Vareler Frank
Cordes und Jens Westphal aufmerksam gemacht. Cordes wechselte
zum Saisonbeginn vom Regionalliga-Rückzieher ATSV Habenhausen
wieder zurück zum VfL. Jens Westphal gehörte zu den
Akteuren, die den Fredenbeckern trotz der schweren wirtschaftlichen
Krise zu Beginn des Jahres 2005 nicht den Rücken gekehrt
haben. Als Spielertrainer beim VfL fungiert seit Saisonbeginn
Tomasz Malmon, der im Bezirk Weser-Ems kein Unbekannter ist.
Zum Saisonauftakt verlor der
VfL bei der Bundesligareserve des SC Magdeburg mit 29:35-Toren.
Spielentscheidend waren die frühe rote Karte gegen den starken
Rückraumschützen Maik Heinemann (11. Min.) und die
dritte Zeitstrafe gegen Birger Tetzlaff (50. Min.). In diesem
Spiel war Rückraumspieler Frank Cordes mit acht Toren der
erfolgreichste VfL Werfer. Auf dessen Aktionen wurde insbesondere
HSG-Neuzugang Bogdan Petru Mihai eingestellt, da der Rumäne
in der Abwehr gegen Cordes spielen muss. Kalafut hat aber auch
auf Kreisläufer Jens Westphal hingewiesen, weil dieser beim
letzten Auftritt der Fredenbecker in Altjührden im Mai sieben
Tore erzielte. Aus den Vorbereitungen wird deutlich, dass die
Vareler mit einer variablen Abwehr versuchen wollen, die Aktionen
des VfL sowohl im Rückraum als auch am Kreis zu unterbinden.
Die sichere Abwehrreihe soll aber auch die schnellen Angriffe
einleiten. Gegen den TV Emsdetten gelang dies bis zur 15. Spielminute
recht gut. Als dann fünf Chancen in Folge leichtfertig vergeben
wurden, verloren die Vareler ihren Rhythmus und dadurch letztlich
auch das Spiel. Die beiden dadurch verlorenen Punkte wollen sich
die Kalafut-Schützlinge im ersten Auswärtsspiel der
Saison zurückholen und damit den Grundstein für eine
bessere Auswärtsbilanz legen, als in den Serien zuvor. |
Neuenburger Oberliga-Erstauftritt endete mit 31:41-Niederlage
ATSV Habenhausen war in allen Belangen überlegen
Neuenburg. Mit einer derart deutlichen Lektion
zum Saisonauftakt hatten die Oberliga-Handballer der HSG Neuenburg-Bockhorn
nicht gerechnet. Der ATSV Habenhausen nutzte die personellen
Engpässe der Gastgeber bereits in der Anfangsphase der Partie
konsequent aus, sodass es nie einen Zweifel über den späteren
Sieger gab.
Bei den Neuenburger machte sich
das verletzungsbedingte Fehlen der Spieler Ralf Sies und Renke
Busch bemerkbar. Die Mannschaft von Jan Zimmermann war im Vergleich
zum Pokalspiel gegen den TV Bissendorf-Holte nicht wieder zu
erkennen. Angesichts der dort gezeigten guten Leistungen war
die Enttäuschung bei den HSG-Verantwortlichen nach dem Abpfiff
besonders groß. Lediglich Carsten Bohmbach und Linksaußen
Kevin Dupiczak erreichten am Sonnabend "Normalform".
Die vorgesehenen Stützen der Mannschaft, Victor Pliouto
und Stefan Harms, konnten in diesem Spiel keine Akzente setzen.
Sie blieben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück.
Bereits nach vier Minuten lagen die Neuenburger aufgrund von
Ballverlusten im Angriff mit 0:4 zurück. Es folgte bis zur
11. Minute die beste Phase der Hausherren. Sie konnten auf 5:7
verkürzen. Selbst in der 20. Minute beim Stande von 9:12
kam noch einmal ein kleiner Hoffnungsschimmer auf. Aber durch
sich immer wiederholende Ballverluste im Angriff gerieten die
Neuenburger weiter ins Hintertreffen. In einigen Situationen
fehlte den Neuenburgern aber auch das erforderlich "Glück".
Einige Würfe von Stefan Harms und Victor Pliouto prallten
vom Pfosten ins Feld zurück. Diese Abpraller nahmen die
Gäste auf und nutzten sie zu erfolgreiche Tempogegenstöße.
Alle weiteren Fehler der HSG-Akteure wurden von den erfahrenen
Habenhausener clever ausgenutzt. Bis zur Halbzeit zogen die Gäste
auf 21:13 davon.
Auch in der zweiten Halbzeit
das gleiche Bild. Über 27:15, 28:19 (41. Min.) setzte sich
das eingespielte Gästeteam weiter ab. Letztlich ein verdienter
Sieg der Habenhausener mit 41:31-Toren. Dass sich die HSG-Mannschaft
trotz dieses hohen Rückstands nicht aufgegeben hat, ist
sicherlich positiv zu bewerten. Eine noch klarere Niederlage
wäre durchaus möglich gewesen. HSG-Trainer Jan Zimmermann
wird in dieser Woche reichlich Arbeit haben, um insbesondere
die jungen Spieler wieder aufzurichten.
HSG Neuenburg/Bockhorn: Florian
Prill, Matthias von Hertell im Tor, Stefan Harms (7), Danny Nitsche
(1), Marc-Oliver Maida, Steffen Silk (verletzt), Victor Pliouto
(7), Kevin Dupiczak (9/2), Carsten Bombach (5), Matthias Wilksen,
Kai-Uwe Heidkämper (2).
Vareler Nachwuchshandballer legten gegen VfL Fredenbeck
vor
Männliche Jugend A gewann ihr erstes Oberligaspiel mit 31:24-Toren
Varel. Nach einer längeren Anlaufzeit dominierte
die männliche Jugend A der HSG Varel in ihrem ersten Handball-Oberligaspiel
gegen den VfL Fredenbeck. Die Blacha-Schützlinge sicherten
sich einen 31:24-Heimsieg. Sie legten damit für die Zweitliga-Handballer
vor, die am kommenden Sonnabend in Fredenbeck antreten müssen.
Oberliga, männl. Jgd. A:
Verdienter Auftaktsieg der HSG Varel über den VfL Fredenbeck
mit 31:24-Toren, nachdem die Blacha-Schützlinge zur Pause
noch mit 11:12-Toren zurückgelegen hatten. Für dieses
Zwischenresultat waren die vielen Fehler entscheidend. Im zweiten
Durchgang setzte sich die A-Jugend letztlich deutlich gegen die
Gäste durch. Bis zur 11. Minute spielten beide Mannschaften
schnell und kamen zu leichten Toren. Auf Vareler Seite schlichen
sich dann unzählige Fehlwürfe und technische Fehler
ein. Fredenbeck setzte sich von 5:6 auf 10:6 ab. Nach einer Auszeit
folgten Tore von Lukas Kalafut, Steffen Köhler, Arne Fehners
und Christian Schmidt zum 11:12-Pausenstand. Nach Wiederbeginn
gaben die Gastgeber deutlich den Ton an. Die Abwehr stand gut
und konzentriert, im Angriff ging die Fehlerquote deutlich zurück.
Carsten Grimm sorgte als Störer in der Abwehr zusätzlich
für Unruhe im Fredenbecker Angriff. Schmidt, Kalafut, Janik
Köhler und Philip Bütow bringen die Vareler mit 17:12
in Führung. Selbst vom Siebenmeterpunkt scheitert der VfL
dreimal am gut aufgelegten Vareler Torhüter Zsolti Akacsos.
Über 23:19 und 26:20 kann sich die Vareler A-Jugend auf
29:22 absetzen. Den Schlusspunkt setzt ein überragender
Lukas Kalafut mit seinen beiden Toren zum 31:24-Endstand.
HSG Varel: Streithorst, Akacsos im Tor, Kalafut (11/3), J. Köhler
(6), Schmidt (5), St. Köhler (3/1), Fehners (2), N. Gaida
(1), Bütow (1), L. Gaida (1), Fabian (1), Grimm, Remmers.
Neuenburger Handballer
erneut zum TV Bissendorf-Holte
Sonntag ab 17.15 Uhr geht es um Oberliga-Punkte
Neuenburg. Vor zwei Wochen standen sich die Oberliga-Handballer
des TV Bissendorf-Holte und der HSG Neuenburg-Bockhorn im HVN-Pokalwettbewerb
gegenüber. Diese Partie gewannen die Bissendorfer mit 38:36-Toren.
Am Sonntag folgt nun ein weiteres Aufeinandertreffen. Diesmal
geht es ab 17.15 Uhr um Punkte. Beide Mannschaften stehen bereits
unter "Erfolgsdruck".
Beide Mannschaften verloren am
ersten Spieltag ihre Punktspiele. Die Neuenburger kassierten
dabei gegen den ATSV Habenhausen mit 31:41-Toren eine derart
deutlich Niederlage, dass sie auf den letzten Tabellenplatz abrutschten.
Aber auch der kommende Gegner konnte beim TuS Wagenfeld nicht
überzeugen. Er unterlag mit 25:33-Toren. In beiden Verliererteams
fehlten allerdings, wie auch schon im Pokalspiel, wichtige Spieler.
Die Neuenburger haben im Rahmen der Spielvorbereitung ihre Aufzeichnungen
aus dem Pokalspiel intensiv ausgewertet. Sie haben dabei insbesondere
den Grund für die knappe Niederlage ausgemacht. Es war eine
kleine Schwächephase mit vergebenen Torchancen kurz vor
dem Abpfiff, die die Gastgeber dann zum spielentscheidenden Vorsprung
nutzten. HSG-Trainer Jan Zimmermann hofft für Sonntag, dass
durch eine richtige Einteilung der Kräfte ein erneuter Leistungsabfall
gegen Ende des Spiels verhindert werden kann, obwohl erneut einige
Stammspieler fehlen werden. Auch ist er zuversichtlich, dass
die Rückraumspieler Stefan Harms und Victor Pliouto besser
zurecht kommen. Die Stärken und Schwächen ihrer Gegenspieler
kennen sie aus dem Pokalspiel. Kevin Dupiczak, der im Pokalspiel
neun Tore gegen die Bissendorfer erzielen konnte, will abermals
von den Aktionen der beiden HSG-Rückraumspieler profitieren.
Sie sollen die gegnerischen Abwehrspieler binden, damit der HSG-Nachwuchsspieler
über die linke Außenposition zum Torwurf gelangen
kann.
Neuenburger Handballerinnen
vor der "Oberliga-Feuertaufe"
Aufsteiger bestreitet Sonntag Auftaktspiel beim Elsflether TB
Neuenburg. Intensiv haben sich die Handballerinnen
der HSG Neuenburg-Bockhorn auf ihren ersten Auftritt in der Oberliga
vorbereitet. "War gar nicht so einfach", stellte HSG-Trainer
Maik Radig fest. "Es gibt im Raum Weser-Ems nur noch wenige
Trainingspartner", machte er auf die Abwärtsentwicklung
im Frauen-Handball aufmerksam. "Wir wollen die Feuertaufe
beim alten Rivalen Elsflether TB bestehen", gibt sich Radig
kämpferisch. Spielbeginn ist um 16.15 Uhr.
"Wir haben im Juni das Konditions-
und Ausdauertraining gestartet, im August haben wir mit der Feinabstimmung
begonnen", erläuterte Radig die lange Vorbereitungsphase.
"Mangels Gegnerinnen mussten wir auch Trainingseinheiten
gegen Männermannschaft absolvieren", berichtete er
weiter. "Alle Spielerinnen haben die Vorbereitungsphase
ohne Verletzungen überstanden. Allerdings fehlen zum Saisonauftakt
zwei aus persönlichen Gründen", ging er auf den
Saisonstart beim Elsflether TB ein. "Gleichwohl sind wir
auf allen Positionen gut besetzt", freute er sich. Neu im
Team sind Maren Gaedicke, Katja Muschick, Kathrin Busalski, Claudia
Behrens (alle vorher DSC Oldenburg) und Stephanie Eilers (TuS
Aurich Ost).
"In den zurückliegenden
Jahren haben wir in der Vorbereitungsphase auch gegen den Elsflether
TB gespielt und verloren", ging der HSG-Trainer auf den
Auftaktgegner ein. "Wir wollen diesmal die Halle als Sieger
verlassen", gibt er sich kämpferisch. Zusammen mit
Elisabeth Gründel hat Maik Radig verschiedene taktische
Varianten für die Mannschaft erarbeitet. "Sandra Becker
und Claudia Behrens sollen dabei in die Rolle der Lenkerin auf
dem Parkett schlüpfen", verriet Radig ein Detail der
Mannschaftsaufstellung. "Über den Gegner wissen wir
noch nicht sehr viel, wir sind aber auf einige Dinge vorbereitet",
schloss Radig seine Vorbetrachtung.
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Die beiden Pluspunkte zählen für den MTV
Jever
29:28-Auftaktsieg über die SG Neuenhaus-Uelsen
Jever. Verbandsliga-Premiere geglückt: Aufsteiger
MTV Jever setzte sich am Sonnabend mit 29:28-Toren gegen die
SG Neuenhaus-Uelsen durch. Allerdings war die Fehlerquote bei
den Gastgebern ungewöhnlich hoch, sodass MTV-Trainer Christian
Schmalz nur mit den beiden gewonnenen Pluspunkten zufrieden war.
"Über die gezeigten Leistungen werden wir im Training
reden", kündigte Schmalz an.
Was bereits im Pokalspiel bei
der SG Schortens deutlich wurde (dort allerdings wegen des zu
schwachen Gegners ohne Folgen blieb), setzte sich am Sonnabend
im ersten Punktspiel fort: Die Marienstädter spielten unkonzentriert,
ließen sehr viele Torchancen ungenutzt und fanden nie zur
mannschaftlichen Geschlossenheit. "Von vier Strafwürfen
konnten wir nur einen verwerten", schimpfte Christian Schmalz.
Dadurch konnten die Spieler aus der Grafschaft Bentheim den gefürchteten
Auftritt der Gastgeber über weite Teile der Spielzeit kontrollieren.
Sie hatten in der ersten Halbzeit zudem mit ihrer Spielweise
Erfolg. Immer wieder versuchten sie entweder Durchbrüche,
die meistens nur regelwidrig vom MTV gestoppt werden konnten
(sechs Strafwurftore resultierten daraus) oder Gegenstöße
(sechs konnten verwertet werden). Nur einen Treffer landeten
sie aus einem Spielzug. Beim MTV blitzte nur kurzzeitig das Können
der Mannschaft auf: Als sie mit 5:7 zurücklag, ging ein
Ruck durch das Team. Innerhalb weniger Minuten wurden fünf
Tore in Folge zur 10:7-Führung erzielt. Leider riss der
Faden, die SG Neuenhaus-Uelsen kam bis zum Seitenwechsel auf
13:14 heran.
In der Halbzeitpause wurden die
Mängel im Spielaufbau und im taktischen Verhalten besprochen.
Trainer Christian Schmalz stellte die Deckung um. Die beiden
Leistungsträger der Gäste wurden besser abgeschirmt.
Einen entscheidenden Vorteil erlangten die Marienstädter
in den zweiten 30 Spielminuten hiervon nicht. Die Partie blieb
spannend. Spielentscheidend dann die letzten Minuten. Beim Stand
von 27:27 erzielten Sven Schelzig von der linken und Jonas Bruns
von der rechten Seite zwei Tore zum 29:27. Den Gästen gelang
nur noch ein Treffer, sodass die beiden Punkte in Jever blieben.
"Wir haben nicht ins Spiel
gefunden", stellte Christian Schmalz fest. "Alle Spieler
waren sehr nervös. Unsere Fehlerquote war zu hoch",
fügte er an. Als Standortbestimmung war die Partie nach
der sehr guten Vorbereitungsphase gleichwohl wichtig. "Wir
wissen jetzt, wo die Hebel anzusetzen sind", deutete Schmalz
ein gezieltes Training an.
MTV Jever: Tobias Tannert, Adrian
Janssen im Tor, Hendrik Löll (6), Christian Janssen (2),
Sven Schelzig (1), Rüdiger Rasenack (n.e.), Thomas Luppa
(2), Hero Dirks (5), Sören Krebst (6), Marcel Liebermann,
Jonas Bruns (5), Sören Steenken (2).
Zeitstrafen warfen SG Schortens aus der Bahn
19:24-Heimniederlage gegen die TS Hoykenkamp
Schortens. Miteiner 19:24-Heimniederlage startete
die Handball-Verbandsliga-Männermannschaft der SG Schortens
in die neue Saison. Gegner TS Hoykenkamp profitierte dabei in
der Schlussphase von einer doppelten Zeitstrafe gegen Micha Reitzenstein
und einer Zeitstrafe gegen Guido Kreck.
Die Begegnung hatte für
die Gastgeber Höhen und Tiefen. Zunächst begannen die
König-Schützlinge konzentriert und erfolgreich. Nach
dem 3:3 setzen sie sich auf 7:4 und 9:5 ab. "Dann gab es
bei uns den ersten kleinen Einbruch", berichtete SG-Betreuer
Wilhelm Niewöhner. Hoykenkamp erkannt dies, glich nicht
nur zum 10:10 aus, sondern setzte sich auf 12:10 und bis zur
Pause auf 14:12 ab. Die ersten beiden Tore nach dem Seitenwechsel
erzielten auch noch die Gäste zum 16:12. Dann der zweite
"Höhenflug" der Hausherren. Gestützt auf
einen hervorragenden Torhüter Thomas Hilbinger (er wehrte
insgesamt 15 Würfe des Gegners und einen Strafwurf ab) schafften
die Schortenser den 16:16-Ausgleich und unter dem Beifall der
Zuschauer die 18:16-Führung. Dann verhängten die Unparteiischen
eine Zeitstrafe gegen Micha Reitzenstein. Er wollte die Entscheidung
nicht hinnehmen, kommentierte diese, wodurch er sich eine Verdoppelung
einhandelte. Zudem schickten die Schiedsrichter anschließend
auch noch Guido Kreck für zwei Minuten auf die Strafbank.
Diese Überzahl nutzten die Gäste zur vorentscheidenden
21:18-Führung. Die Schortenser waren anschließend
von der Rolle. Ihnen unterliefen einige technische Fehler, sodass
Hoykenkamp auf 23:18 davonziehen konnte. Am Ende auf beiden Seiten
noch ein Treffer zum 19:24-Endstand. "Die Niederlage fiel
zu hoch aus. Angesichts unseres kleinen Kaders waren die Zeitstrafen
in der Schlussphase die spielentscheidenden Faktoren", stellte
Niewöhner fest.
SG Schortens: Thomas Hilbinger,
Christian Brosig (er wehrte auch noch zwei Strafwürfe ab)
im Tor, Michael Niechoy (1), Micha Reitzenstein, Manuel Euler
(9), Matthias Lohß (5/4), Thorsten Layer (1), Sören
Schmidt (2), Guido Kreck (1), Florian Kaiser.
MTV Jever vor schwerer
Auswärtsaufgabe
Verbandsliga-Handballer Sonnabend beim TV Schiffdorf
Jever. Beim Tabellenzweiten TV Schiffdorf beginnt die
Serie von fünf aufeinanderfolgenden Auswärtsbegegnungen
der Verbandsliga-Handballer des MTV Jever. Die Schmalz-Schützlinge
treten dort am Sonnabend um 16.45 Uhr an. Nach dem mühevollen
Punktspielstart gegen die SG Neuenhaus-Uelsen gelten die Marienstädter
nur als Außenseiter.
"Über die gezeigten
Leistungen im Auftaktspiel haben wir im Training geredet",
erläuterte Trainer Schmalz. "Wir spielten unkonzentriert,
ließen sehr viele Torchancen ungenutzt und fanden nie zur
mannschaftlichen Geschlossenheit. Von vier Strafwürfen konnten
wir nur einen verwerten", lauteten seine Hauptkritikpunkte.
Auf der anderen Seite nahm Schmalz seine junge Mannschaft aber
auch in Schutz. "Die Mannschaft wollte unbedingt mit einem
Sieg in die neue Serie starten, zumal jetzt fünf schwere
Auswärtsspiele folgen. Dadurch misslangen einige Aktionen.
Durch den Auftakterfolg ist zunächst einmal der Druck gewichen.
Jetzt treten wir in Schiffdorf zwar als Außenseiter an,
werden aber nichts unversucht lassen, um auch in fremder Halle
zu punkten", führte er aus.
Die Spielweise der Marienstädter
erfordert ein hohes Maß an Sicherheit. Nur wenn es gelingt,
die schnellen Angriffe präzise und erfolgreich zu gestalten,
wird auch in fremder Halle ein Sieg möglich sein. Unterlaufen
den Schmalz-Schützlingen in Schiffdorf wiederum derartige
technische Fehler, wie gegen die SG Neuenhaus-Uelsen, werden
sie durch die ebenfalls laufstarken Gastgeber ausgekontert werden.
MTV-Coach Christian Schmalz hat deshalb nicht nur die Verbesserung
der Tempogegenstöße üben lassen, sondern abermals
an taktischen Varianten gearbeitet. Gegen Neuenhaus-Uelsen sorgte
eine Deckungsumstellung für die positive Wende.
Sonnabend spielt die
SG Schortens gegen die SG Neuenhaus-Uelsen
Helfen dabei die Erkenntnisse aus der Spielbeobachtung in Jever?
Schortens. Vermeidbar war die Auftaktniederlage
der Verbandsliga-Handballer der SG Schortens am letzten Sonntag.
Dadurch stehen die König-Schützlinge am Sonnabend im
ersten Auswärtsspiel bei der SG Neuenhaus-Uelsen bereits
unter Erfolgsdruck. Ab 19.30 Uhr soll ein weiterer "Fehlstart"
vermieden werden.
Dazu sollen die Erkenntnisse
aus der Beobachtung des Gegners am letzten Sonnabend in Jever
dienen. SG-Trainer Jörg König fand dort eine Neuenhauser
Mannschaft vor, die in der Abwehr recht kompakt stand und in
ihren Abwehrmitteln nicht zimperlich war. Deshalb wollen sich
die Schortenser durch ihr schnelles Angriffsspiel möglichst
oft dem "Zugriff" der gegnerischen Deckungsspieler
entziehen. Da diese Spielweise angesichts des nach wie vor durch
die verletzungsbedingten Ausfälle recht kleinen Kaders der
Schortenser nicht über die gesamte Spielzeit praktiziert
werden kann, muss darüber hinaus versucht werden, durch
ein positionsgebundenes Aufbauspiel Torchancen zu erarbeiten.
Wichtig wird dabei sein, dass nicht nur über die Rückraumpositionen
Druck auf die Abwehr der Gastgeber erzeugt wird, sondern auch
verstärkt über die beiden Außenspieler. Der Schortenser
Neuzugang Guido Kreck benötigt für seine Würfe
aus dem Rückraum reichlich Platz, der aber nur durch die
Nebenspieler geschaffen werden kann. Sie müssen die Abwehrspieler
noch mehr auf sich ziehen. Deshalb kam Kreck in seinem ersten
Punktspiel für die Schortenser nach seiner Rückkehr
aus Neuenburg lediglich zu einem Treffer. SG-Trainer Jörg
König hat aber auch noch eine weitere Erkenntnis aus den
Auftaktspielen in Jever und Schortens an seine Spieler weitergegeben:
Angesichts der intensiven Schiedsrichter-Schulung vor Saisonbeginn
sollte jegliche Diskussion mit den Unparteiischen unterbleiben.
Sowohl die SG Neuenhaus-Uelsen als auch die SG Schortens gerieten
am ersten Spieltag auf die Verliererstraße, weil sie in
der Schlussphase Spieler durch Zeitstrafen verloren.
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HSG Varel II wurde Favoritenrolle gerecht
31:20-Sieg beim Aufsteiger Tura Marienhafe
Varel. Gelungener Saisonstart für die Handball-Landesliga-Männermannschaft
der HSG Varel: Sie kehrte am Sonnabend mit einem 31:20-Sieg vom
Aufsteiger Tura Marienhafe heim, setzte sich damit sogleich an
der Tabellenspitze fest. A-Jugend-Torwart Marcel Streithorst
war einer der Garanten dieses Erfolges. Aber auch die Wurfkraft
von Arek Blacha, Andre Willmann und Spielertrainer Barna Zsolt
Akacsos wirkten sich positiv aus.
Der kleine HSG-Kaders zeigte
von Anfang an ein konzentrierte Leistung. Aufsteiger Marienhafe
konnte lediglich bis zur 15. Minute mithalten (7:7). Danach zeigten
die Vareler, warum sie zum Favoritenkreis der Landesliga zählen.
Ein perfekt herausgespielter Kempatrick von Barna Zsolt Akacsos
auf Zuspiel von Ingo Hobbie zum 8:7 leitete die erfolgreiche
Phase ein. Andre Willmann und Arek Blacha erhöhten mit sehenswerten
Treffern auf 11:7. "Urheber" dieser Tore war jedoch
TW Marcel Streithorst, der mit seinen Paraden immer wieder Tempogegenstöße
ermöglichte. Eine stabile Vareler Abwehr und ein glänzend
aufgelegter Vareler Rückraum mit sechs weiteren konzentriert
herausgespielten Toren sorgten für die 18:9-Pausenführung.
Nach der Pause versuchte Marienhafe
durch Manndeckung gegen Arek Blacha und Spielertrainer Barna
Zsolt Akacsos eine Wende einzuleiten. Einige Minuten schafften
sie damit Verwirrung. Nach einer Auszeit stellten die Vareler
sich hierauf ein. Die HSG setzte sich auf 24:12 ab. Gegen Ende
der Partie drosselten die Gäste das Tempo. Der 31:20-Auswärtssieg
der Vareler war aber nicht mehr gefährdet, zumal Marcel
Streithorst im Vareler Tor weiterhin viele Würfe parierte.
Der zum Kader der Zweitligamannschaft
zählende Andre Willmann bot eine sehr gute Partie. Das Zusammenspiel
mit Sönke Haats und Ingo Hobbie im Angriff klappte reibungslos.
Mit seinen platzierten Würfen konnte er sieben Tore erzielen.
Die Zweitliga erfahrenen Arek Blacha und Barna Zsolt Akacsos
wirbelten die Abwehr der Gastgeber immer wieder durcheinander.
Thorsten Ehlers störte als Vorgezogener wirkungsvoll.
Auf den Einsatz von Neuzugang
Christian Oglos von der HSG Neuenburg/Bockhorn mussten die Vareler
noch verzichten. Die Freigabe wurde erst kürzlich erteilt.
HSG Varel II: Marcel Streithorst
im Tor, Ingo Hobbie (2), Marcus Krücken, Sönke Haats
(5), Lars Gründler (1), Thorsten Ehlers (3), Barna Zsolt
Akacsos (6/1), Arek Blacha (7/1), Andre Willmann (7)/1).
Torwart Enno Hovemann entnervte die HSG Leer
Handballer der SG Moorsum siegten mit 21:20-Toren
Sillenstede. Mit gemischten Gefühlen waren
die Bezirksliga-Handballer der SG Moorsum am Sonntag nach Leer
gereist, gab es doch mit Frank Boom und Karsten Tholen zwei Ausfälle.
Dann fiel Markus Thomas nach einer "roten Karte" auch
noch aus. Dank der guten Kondition des Restkaders gelang es den
Ristau-Schützlingen in der Schlussphase dann doch, den zwischenzeitlichen
Rückstand in einem 21:20-Sieg umzuwandeln.
"Aufgrund der Ausfälle
von Boom und Tholen sowie einigen weiteren angeschlagenen Spielern
wussten wir, dass es eine schwere Partie werden würde",
gab Ristau die Einstellung seiner Schützlinge wieder. "Zu
unserem Unglück erhielt Markus Thomas vom insgesamt enttäuschend
pfeifenden Schiedsrichtergespann Poetzel/Werner für ein
Allerweltsfoul eine direkte rote Karte", ging er auf eine
"Schlüsselszene der ersten Halbzeit ein. "Übrigens
eine Entscheidung, die weder Leer noch wir oder die Zuschauer
verstanden", fügte er hinzu. Dadurch waren die Moorsumer
noch weiter in ihren Möglichkeiten eingeschränkt. Die
HSG Leer spielte zudem gegenüber der letzten Saison deutlich
verbessert. Die Ostfriesen lagen im ersten Spielabschnitt immer
vorn (10. Min. 4:3; 20. Min. 10:6). "Wir gingen mit einem
Vier-Tore-Rückstand in die Kabine", bilanzierte Ristau
den 11:15-Rückstand. In der zweiten Hälfte stellte
sich die SG-Deckung immer besser auf die harten Rückraumwürfe
der Leeraner ein. Dadurch konnte der Druck auf der SG-Tor reduziert
werden. Zudem spielte SG-Keeper Enno Hovemann eine sehr starke
zweite Hälfte. Er ließ nur noch fünf Gegentore
zu. Über Tempogegenstoßtore kamen die Ristau-Schützlinge
heran. Den Gastgebern schwanden die Kräfte. Sie hatten in
der ersten Halbzeit eine zu hohes Tempo vorgelegt. Dadurch konnten
die Friesländer in den letzten Minuten das Ruder noch herumreißen.
Die SG Moorsum kam zu einem glücklichen, aber insgesamt
verdienten Auswärtssieg.
SG Moorsum: Axel Weber, Enno
Hovemann im Tor, Marco Kirchhoff (1), Christian Dierken (1),
Stefan Boeck (5), Markus Thomas, Marc Hohmann (1), Andreas Köhler
(2), Andre de Wall (7/4), Christof Molenda (3), Sven Eisenhauer
(1).
Stefan Budde war nicht zu bremsen: 15 Tore
HSG Neuenburg-Bockhorn II unterliegt TuS Cäciliengroden
mit 23:37-Toren
Neuenburg. Auch die Neuenburger Reserve-Handball-Mannschaft
kassierte zum Saisonauftakt eine Niederlage: Bezirksliga-Meisterschaftsfavorit
TuS Cäciliengroden setzte sich mit 37:23-Toren durch. Dabei
erzielte der TuS-Rückraumspieler Stefan Budde 15 Tore, obwohl
er sich einer Manndeckung erfreute.
"Wir haben in beiden Halbzeiten
jeweils 20 Minuten sehr gut gespielt", stellte TuS-Trainer
Karl-Heinz Müller nach dem Spiel zufrieden fest. "Die
Laufwege waren in Ordnung. Wir waren den Gastgebern deutlich
überlegen", fügte er hinzu. Besonders angetan
war er von der Leistung seines Torschützen Stefan Budde.
"Er hat trotz Manndeckung zwölf Feldtore erzielt und
noch drei Strafwürfe verwandelt", berichtete er weiter.
"Für uns ein Supersaisonauftakt", so Müller.
Die beiden Neuzugänge Thorben Buschmann und Martin Kech
erzielten jeweils drei Tore. In der Schlussphase stecken die
TuS-Spieler dann etwas zurück. "Wir führten bereits
mit 32:17", brachte Müller seinen Schützlingen
insoweit Verständnis entgegen. Torwart Markus Schopp wehrte
insgesamt sechs HSG-Strafwürfe ab. Durch diesen Sieg schoben
sich die Cäciliengrodener sogleich in die Spitzengruppe.
"Gegen den Meisterschaftsanwärter
der Bezirksliga hatten wir an diesem Tage keine Chance",
berichtete Neuenburgs Vereinsvorsitzender Wolf-Rüdiger Temp.
Stark ersatzgeschwächt und mit einigen angeschlagenen Spielern
musste diese Auftaktpartie bestritten werden. Zudem wurden in
der Anfangsphase bereits fünf Siebenmeter leichtsinnig und
unkonzentriert vergeben. Trotz einer starken Leistung von Nachwuchskeeper
Lars Buschmann konnten die Neuenburger die vielen Gegentore nicht
verhindern. Beide Seiten haderten mit den Schiedsrichtern, die
in diesem recht fairen Spiel Zeitstrafen und sogar eine "rote
Karte" gegen den Neuenburger Volker Kube verhängten.
HSG Neuenburg-Bockhorn II: Stephan
de Boer, Lars Buschmann im Tor, Wilhelm Eden (8), Heiko Janssen
(3), Volker Kube (1), Michael Pietsch, Oliver Temp (3), Oliver
Michel (4), Henning Buchow (2), David Hamjediers (2),
TuS Cäciliengroden: Markus
Schopp, Stephan Grabowski im Tor, Matthias Eiben (2), Martin
Kech (3), Jesko Budde (1), Maik Stallmann (5/3), Erik Bölscher
(3), Thorben Buschmann (3), Stefan Budde (15/3), Michael Schöpkens
(2), Sebastian Lettau, Tobias Schulz (3).
"Rustikale" Deckung des HSV Emden war zu
kompakt
Handballerinnen der SG Moorsum starteten mit 15:21-Niederlage
Sillenstede. Die Bezirksliga-Handballerinnen der
SG Moorsum kehrten am Sonnabend mit einer 15:21-Niederlage vom
HSV Emden heim. Dabei hatten die Ristau-Schützlinge über
weite Strecken des Spiels Probleme mit der "rustikalen"
Deckung der Gastgeberinnen. Anne Hovemann erzielte elf Tore für
die Moorsumerinnen.
"In unserem ersten Auswärtsspiel
in der Bezirksliga mussten wir leider eine Niederlage hinnehmen,
die eigentlich nicht nötig war. Läuferisch und spieltaktisch
waren wir dem Gegner über die gesamte Spieldauer ebenbürtig,
konnten uns jedoch insgesamt zu selten gegen die rustikale, aber
nicht unfaire Emdener Deckung durchsetzen", analysierte
Moorsums Trainer Klaus Ristau. "Herausragend in unserem
Rückraum war Anne Hovemann, die immer wieder geschickt freigespielt
wurde und so zu acht Feldtoren kam. Zudem verwandelte sie drei
Siebenmeter", berichtete er weiter. "Unsere Deckung
wurde durch die Emder Rückraumspielerin Renken immer wieder
unter Druck gesetzt. Wir konnten ihre Würfe sowie die sehr
guten Kreis- und Außenanspiele kaum kontrollieren und unterbinden",
ging er auf die Stärken des Gegners ein. Ein Lob zollte
Ristau auch der SG-Torhüterin Steffi Harms, die das erste
Spiel nach der Babypause bestritt und mit ihren Paraden die Chancen
der SG Moorsum auf einen Punktgewinn lange wahren half. "Letztlich
hat der HSV Emden das Spiel verdient, aber zu hoch gewonnen",
stellte Klaus Ristau fest. "Wir werden jetzt in der kommenden
Woche die erkannten Defizite im Training aufarbeiten, um unser
erstes Heimspiel am Sonnabend gegen die HSG Varel erfolgreicher
zu gestalten", zeigte sich der SG-Coach kämpferisch.
SG Moorsum: Stephanie Harms im
Tor, Katrin Brüling (1), Anne Hovemann (11/3), Sandra Kulbatzki,
Wiebke Oltmanns (2), Katrin Schneider, Nina Sickert, Annika Theiß,
Insa Tholen, Ina-Susann Birke.
Seit sechs Jahren erstmals mit Sieg gestartet
Handballerinnen der HSG Varel besiegten die SG Schortens mit
24:15-Toren
Varel. Erleichterung bei Peter Holm, Trainer der Bezirksliga-Handballerinnen
der HSG Varel. Seit sechs Jahren gelang der Mannschaft zum Saisonauftakt
ein Sieg. Die SG Schortens wurde mit 24:15-Toren besiegt. Für
Schortens Coach Frank Böttcher ein "klassischer Fehlstart"
seiner Mannschaft.
"Wir konnten nur bis zum
6:7 in der 14. Minute für die HSG Varel das Spiel offen
gestalten", räumte er ein. "Der Halbzeitstand
von 14:8 ließ da schon einige Wünsche offen",
berichtete er weiter. Insoweit wirkte die taktische Maßnahme
seines Gegenübers, Peter Holm, aus, der die beiden Rückraumstützen
der SG Schortens, Maja Schlottig und Andrea Oelrichs-Garcia abschirmen
ließ. "Beim Stand von 17:12 für die Gastgeberinnen
in der 45. Minute wäre eine Resultatsverbesserung noch möglich
gewesen. Unseren drei Rückraumspielerinnen fehlten aber
Kraft und Konzentration, zumal sie auch von leichten Verletzungen
beeinträchtigt wurden", ging er auf die Entwicklung
des Spiels ein. Die Vareler Torhüterinnen Andrea Plois (spielte
45 Minuten) und Jutta Richter konnten sich dadurch mehrfach auszeichnen.
HSG Varel Frauen: Andrea Plois,
Jutta Richter im Tor, Nicole Scheliga (6), Tomma Thorbecke (5),
Andrea Alberts (3), Hilke Hofmeister (3), Andrea Otten (6), Miriam
Elberling (1), Silke Schomburg,
SG Schortens Frauen: Anina Krey
im Tor, Maja Schlottig (5), Helen Dalkner (2), Andrea Oelrichs-Garcia
(3/1), Tina Janßen, Stefanie Meyer-Abich, Patrizia Henning
(1), Katinka Enderlein (4), Ute Höfer.
Erster Sieg der Schortenser C-Jugend
Handballer gewannen bei der HSG Grönegau-Melle
Friesland. Jubel bei den C-Jugend-Handballern
der SG Schortens. Sie sicherten sich am Sonntag durch den 27:18-Sieg
bei der HSG Grönegau-Melle die ersten beiden Pluspunkte.
Weiter ungeschlagen ist auch die weibliche Jugend c der HSG Varel.
Die Varelerinnen setzten sich mit 21:11-Toren gegen den TuS Lemförde
durch.
Landesliga, männl. Jgd.
B: Die HSG Varel setzte sich deutlich mit 41:19 gegen die HSG
Nordhorn durch, machte dadurch den "Fehlstart" wieder
wett. Da die Leistungsstärke der Mannschaften in dieser
Spielklasse sehr ausgeglichen ist, werden weitere Überraschungen
nicht ausbleiben. Im Spiel beim TuS Haren ließen die Spieler
der HSG Neuenburg-Bockhorn zahlreiche Torchancen ungenutzt. Die
Folge war eine vermeidbare 22:24-Niederlage. Nach ausgeglichenem
Beginn konnten sich die Neuenburger trotz einiger Abwehrschwächen
auf 11:7 absetzen. Simon Carstens gefiel durch gekonnte Abschlüsse
im Angriff. Leider wurden in dieser Phase des Spiels sechs weitere
klare Torchancen leichtfertig vergeben. Haren glich zum 11:11
aus. Nach Wiederbeginn führten die Neuenburger nochmals
mit 13:11. Obwohl sich die Neuenburger in der Abwehr gut auf
den Gegner eingestellt hatten, konnten sie daraus keinen Vorteil
erzielen. Im Angriff wurde weiterhin zuviel verworfen, unnötige
Gegentore waren die Folge, obwohl TW Stefan Bödecker mit
zahlreichen Paraden aufwarten konnte. In der Schlussphase fehlten
den Neuenburgern aufgrund ihres kleinen Spielerkaders die Kraft.
Neuenburg spielte mit Stefan Bödecker im Tor, Jochen Silk
(10), Simon Carstens (10), Thorben Gärtner (1), Bernd-Georg
Bohlken, Christian Alberts (2), Dirk Meinjohanns, Alexander Eden
(1), Fabian Schieren (n. e.).
Landesliga, männl. Jgd.
C: Bei der HSG Grönegau-Melle feierte die SG Schortens am
Sonntag mit 27:18 ihren ersten Saisonsieg. Die Krell-Schützlinge
spielten konzentriert. Nach dem 7:7 setzten sie sich bis zur
Pause auf 12:7 ab. Im zweiten Durchgang bauten sie ihren Vorsprung
über 19:12, 23:16 bis zum Endstand aus. Die Torschützen
der SG Schortens: Rickmer Wiese (7), Tobias Meyer (6), Sascha
Däkena (5), Ole Meyer (5), Frederik Klaus (3), Jan Potinius
(1).
Landesliga, weibl. Jgd. C: Der
21:11-Heimsieg der HSG Varel über den TuS Lemförde
täuscht. Die Varelerinnen beherrschten diesen Gegner nicht
so souverän, wie es das Ergebnis vermuten lässt. Nach
einem Blitzstart und einer 4:0-Führung wurde der Vorsprung
nach einem Zwischenstand von 4:2 auf 8:2 ausgebaut. Danach verlief
das Spiel bis zur Halbzeit ausgeglichen. 11:5 hieß es beim
Pausenpfiff für Varel. Fenja Söker erzielte zu Beginn
der 2. Halbzeit das 12:5. Danach riss bei den Varelerinnen der
Faden, Lemförde erzielte 4 Tore in Folge. Als das Spiel
zu kippen drohte, wehrte Jana Jürgens im HSG-Tor mehrere
Würfe ab. Die Varelerinnen fingen sich wieder und setzten
sich zehn Minuten vor dem Spielende von 12:9 auf 15:9 vorentscheidend
ab. Über 16:11 gelang der dann doch noch deutliche 21:11
Endstand. Für Varel spielten Jana Jürgens im Tor, Nadine
Coquille (6 Tore), Fenja Söker (4), Martina Michalski (4),
Jessica Ahlers (2), Greta Völlers (2), Neele Buschmann (2),
Viktoria Bednorz (1) und Christina Hoffmann.
Jugendhandball im
Verband und Bezirk
Oberliga, männl. Jgd. A:
HSG Varel - VfL Fredenbeck 31:24,
Landesliga, männl. Jgd.
B: HSG Varel - HSG Nordhorn 41:19, TuS Haren - HSG Neuenburg-Bockhorn
24:22,
Landesliga, männl. Jgd.
C: HSG Wilhelmshaven - OHV Aurich 25:25, HSG Grönegau-Melle
- SG Schortens 18:27,
Landesliga, weibl. Jgd. B: HSG
Wilhelmshaven - TuS Aurich-Ost 16:19,
Landesliga, weibl. Jgd. C: HSG
Varel - TuS Lemförde 21:11, BV Garrel - HSG Wilhelmshaven
37:13.
HSG Varel II will zweiten
Saisonsieg
Handball-Landesligist HSV Emden stellt sich in Obenstrohe vor
Varel. In der letzten Serie kamen zu den Heimspielen
der Reserve-Handballer der HSG Varel bereits sehr viele Zuschauer.
Diese guten Zahlen könnten in dieser Serie durchaus noch
überboten werden, auch wenn die Mannschaft in der Landesliga,
Gruppe Nord, auf Punktejagd gehen muss. Zur Steigerung des Interesses
sollte die Zusammensetzung des Teams führen, denn mit Arek
Blacha und Barna Zsolt Akacsos lenken zwei bundesligaerfahrene
Akteure das Geschehen auf dem Parkett. Beide wollen auch am Sonnabend
ab 16.30 Uhr in der Sporthalle Obenstrohe ihren Beitrag dazu
leisten, dass das Heimspiel gegen den "alten Rivalen"
HSV Emden erfolgreich verläuft.
Beide Mannschaften wurden durch
die Staffelreform in die Landesliga "zurückgestuft".
Für die Vareler im Nachhinein besonders schmerzlich, weil
sie durch die personellen Veränderungen und Verschiebungen
jetzt über ein Team verfügen, das auch in der Verbandsliga
eine führende Rolle spielen könnte. Damit die Serie
2005/06 nicht zu einem "verlorenen Spieljahr" wird,
wollen die Vareler alles daran setzen, dass einerseits die Integration
junger Spieler weiter vorangetrieben wird, andererseits aber
keine Punkte verschenkt werden. Die Spieler vom Dollart sollen
dies am Sonnabend als nächste zu spüren bekommen.
Aufgabe beim SV Warsingsfehn
konzentriert abwickeln
Handballer des TuS Cäciliengroden werden Gegner nicht unterschätzen
Cäciliengroden. Die Übernahme der Tabellenführung
in der Handball-Bezirksliga Nord haben sich die Spieler des TuS
Cäciliengroden für Sonntag vorgenommen. Dazu benötigen
sie aber einen Sieg beim heim- und kampfstarken SV Warsingsfehn.
Die Partie wird um 11 Uhr angepfiffen, eine zusätzliche
Erschwernis.
Es gibt Spieltermine, die den
Mannschaften nicht liegen. Der Anpfiff sonntags um 11 Uhr gehört
für die Spieler des TuS Cäciliengroden dazu. Deshalb
werden die Begegnungen beim SV Warsingsfehn stets mit gemischten
Gefühlen bestritten. Erschwerend kommt aber auch noch die
nach wie vor recht rustikale Abwehrarbeit der Ostfriesen hinzu.
TuS-Trainer Karl-Heinz Müller zeigte sich aber über
die Schiedsrichteransetzung durch den Bezirk Weser-Ems erfreut.
Mit Klaus Makovicka und Olaf Jung von Borussia Heppens werden
zwei Unparteiische die Partie leiten, die für ihre konsequente
Regelanwendung bekannt sind. Gleichwohl hat Müller seine
Schützlinge davor gewarnt, sich zu einer nicht regelgerechten
Spielweise verleiten zu lassen. "Wir müssen dieses
Spiel sehr konzentriert angehen", forderte er. In der letzten
Serie gewannen die TuS-Handballer in Warsingsfehn mit 24:20-Toren,
nachdem das Heimspiel noch deutlich mit 41:23-Toren gewonnen
worden war. "Wir sind durch das 26:26-Unentschieden der
Warsingsfehner gegen den MTV Aurich gewarnt", ging er auf
das erste Heimspiel des kommenden Gegners ein.
Stürzt die SG Moorsum
den Bezirksliga-Tabellenführer?
Spiel gegen die HSG Friedeburg-Burhafe am Sonnabend ab 19.30
Uhr
Sillenstede. Verzeichnen die Bezirksliga-Handballer
der SG Moorsum gleich in ihrem ersten Heimspiel der Saison 2005/06
einen "Rekordbesuch" in der Sporthalle Sillenstede?
Die Ristau-Schützlinge erwarten am Sonnabend um 19.30 Uhr
den derzeitigen Tabellenführer HSG Friedeburg-Burhafe.
Das Interesse an diesem Spiel
ist angesichts der Auftaktergebnisse in dieser Liga sehr groß.
Die Wolf-Schützlinge aus Friedeburg setzten sich deutlich
mit 29:13 gegen den Aufsteiger SG Schortens II durch, während
die Moorsumer einen knappen 21:20-Sieg bei der HSG Leer landeten.
Aber gerade das knappe Ergebnis und die Art und Weise, wie dieser
erste doppelte Moorsumer Punktegewinn zustande kam, sorgte reichlich
für Gesprächsstoff. Fehlten SG-Coach Klaus Ristau doch
mit Frank Boom und Karsten Tholen zwei "Schlüsselspieler".
Mit dem Einsatz dieser Akteure am Sonnabend wird gerechnet, sodass
zusätzliche taktische Varianten möglich werden. Klaus
Ristau hat sich über die Friedeburger Spielweise informiert
und seine Schützlinge entsprechend eingestellt. "Uns
wird eine lautstarke Zuschauerunterstützung zusätzlich
helfen", ging er auf die besondere Atmosphäre in der
engen Sillensteder Sporthalle ein. "In der letzten Serie
gewannen wir das Heimspiel gegen die HSG mit 29:22. Dabei haben
uns auch die Zuschauer hervorragend unterstützt", erinnert
er sich.
Neuenburger Reservehandballer
nur Außenseiter
Brennt die "rote Laterne" nach dem Spiel bei der HSG
Wiefelstede-Neuenkruge?
Neuenburg. Die Bezirksliga-Handballer der HSG
Neuenburg-Bockhorn treten am Sonnabend um 16.30 Uhr bei der HSG
Wiefelstede-Neuenkruge an. Den Frosch-Schützlingen droht
dabei eine weitere Niederlage und die Übernahme der "roten
Laterne" des Tabellenschlusslichtes, da die SG Schortens
II als Tabellenletzter an diesem Wochenende spielfrei bleibt.
Nach dem Auftaktspiel gegen den
Meisterschaftsanwärter der Bezirksliga, TuS Cäciliengroden,
folgte nun ein weiteres schweres Spiel, denn auch die Ammerländer
zählen in dieser Serie zu den Anwärtern auf einen der
vorderen Tabellenplätze. Da die Neuenburger Reservemannschaft
weiterhin nur stark ersatzgeschwächt und mit einigen angeschlagenen
Spielern antreten kann, wird sie über eine Außenseiterrolle
nicht hinauskommen.
Vareler Handballerinnen
laufen in Sillenstede auf
Sonnabend ab 17.45 Uhr im "Friesland-Duell" gegen die
SG Moorsum
Friesland. Mit der SG Moorsum und der HSG Varel
stehen sich am Sonnabend ab 17.45 Uhr in der Sporthalle Sillenstede
zwei friesländische Vertreter der Frauen-Handball-Bezirksliga
Nord im direkten Vergleich gegenüber. Die Ausgangssituation
für beide Trainer ist eindeutig: Die SG Moorsum will, so
Trainer Klaus Ristau, nach dem verhaltenen Saisonauftakt in Emden,
der mit der 15:21-Niederlage endete, vor eigenem Publikum nicht
nur ihre "neue" erste Mannschaft vorstellen, sondern
auch die ersten beiden Pluspunkte gewinnen. "Wir konnten
erstmals zum Saisonstart einen Sieg verbuchen, der sehr gut für
die Stimmung innerhalb der Mannschaft war", berichtet HSG-Coach
Peter Holm. "Wenn alle Stammspielerinnen am Sonnabend zur
Verfügung stehen, rechne ich durchaus mit einem weiteren
Erfolg", gibt er sich zuversichtlich.
Jugendhandball im Verband
und Bezirk
Oberliga, männl. Jgd. A:
HSG Varel - TSG Hatten-Sandkrug, Stg. 14 Uhr Obenstrohe,
Oberliga, männl. Jgd. B:
HSG Wilhelmshaven - HSG Bützfleth-Drochtersen, Sbd. 17.45
Uhr Heppens, HSG Schwanewede-Neuenkirchen - SG Schortens, Stg.
16.45 Uhr,
Landesliga, männl. Jgd.
A: HSG Wilhelmshaven II - Oldenburger TB, Stg. 12 Uhr Heppens,
Landesliga, männl. Jgd.
B: HSG Neuenburg-Bockhorn - HSG Varel, Stg. 15 Uhr Bockhorn,
Landesliga, männl. Jgd.
C: SV Quitt Ankum - HSG Wilhelmshaven, Stg. 15.30 Uhr, SG Schortens
- TV Bissendorf-Holte, Stg. 16 Uhr Beethovenstr.,
Landesliga, weibl. Jgd. A: HSG
Nordhorn - HSG Varel, Sbd. 17.15 Uhr, HSG Wilhelmshaven - SG
Friedrichsfehn-Petersfehn, Sbd. 18 Uhr Mühlenweg, Wilhelmshavener
HV - VfL Edewecht, Stg. 11.30 Uhr Nordfrostarena,
Landesliga, weibl. Jgd. B: HSG
Nordhorn - HSG Wilhelmshaven, Stg. 11.30 Uhr,
Landesliga, weibl. Jgd. C: HSG
Varel - VfL Oldenburg, Sbd. 14.30 Uhr Obenstrohe, HSG Wilhelmshaven
- Elsflether TB, Sbd. 16 Uhr Heppens.
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Handballer von Eintracht Wangerland starteten mit
einem Auswärtssieg
25:18-Erfolg bei der
HSG Neuenburg-Bockhorn III bringt Rang drei ein
Friesland. In der Kreisoberliga der Handballer
gab es zum Saisonauftakt einige überraschende Ergebnisse.
So war der 25:18-Sieg von Eintracht Wangerland bei der HSG Neuenburg-Bockhorn
III ebenso wenig erwartet worden, wie der 17:15-Erfolg von Borussia
Heppens beim MTV Jever III.
Kreisoberliga, Männer: Die
SG STV VfL Wilhelmshaven II schoss sich durch den 30:18-Sieg
über den Bezirksliga-Absteiger MTV Wittmund I an die Tabellenspitze.
Die HSG Neuenburg-Bockhorn III reihte sich am Wochenende in den
Kreis der HSG-Teams an, die zum Saisonstart mit einer Niederlage
starteten. Eintracht Wangerland entführte durch den 25:18-Sieg
beide Punkte. Das Vereinsduell zwischen der HSG Wilhelmshaven
III und HSG IV endete mit einem 24:24-Unentschieden. Die HSG
Varel V ging in der Abwehr zu zaghaft zu werke. Die Folge war
eine 30:33-Heimniederlage gegen den MTV Jever II. P. Brunken
(7), Lars Kruse, Schröder, Wehrmann (je 5), Jürgens,
Pannemann (je 3), R. Brunken (2) erzielten die HSG-Treffer. Das
Duell der HSG Varel III gegen die HSG Varel IV endete mit einem
26:19-Erfolg der "Vierten". In der sehr fair geführten
Auseinandersetzung erzielten für die "Dritte"
folgende Akteure die Tore: Rütten (5), Bartels (4), Ligthart
(4), Kempermann (3), Schäfer (3), Böttger (2), Lüning
(2), Suhren (2), Drewes (1).
Kreisliga, Männer: Der SC
Varel besiegte den MTV Wittmund II mit 37:25-Toren. Fuhrken (12),
Harms (7), Janßen (5), Bolling (5) ragten beim Sieger als
Haupttorschützen heraus. Die Mannschaften HSG Wilhelmshaven
V und SG Moorsum II lieferten sich eine spannende Auseinandersetzung.
Durch den 25:24-Sieg der Moorsumer festigten diese ihren Platz
in der Spitzengruppe, nachdem das Ergebnis aus dem Vereinsduell
korrigiert wurde. Tabellenführer TuS Esens setzte sich mit
34:18-Toren gegen die SG Schortens III durch. Die
SG Moorsum III verlor gegen die HSG Neuenburg-Bockhorn IV mit
26:28-Toren. Der MTV Jever III konnte sein Heimspiel gegen Borussia
Heppens nicht erfolgreich gestalten. Die Jadestädter gewannen
mit 17:15-Toren.
Viele knappe Ergebnisse bei den Handballerinnen
MTV Jever besiegte Eintracht Wangerland mit 18:17-Toren
Friesland. Zum Saisonauftakt schenkten sich die
Frauen-Handballmannschaften in der Kreisoberliga und Kreisliga
nichts. Viele knappe Ergebnisse waren die Folge. Der MTV Jever
besiegte den Kreisoberligisten Eintracht Wangerland mit 18:17-Toren.
In der Kreisliga meldete der TuS Cäciliengroden II einen
8:7-Erfolg über den SV Bentstreek.
Kreisoberliga, Frauen: Anlaufschwierigkeiten
hatte der MTV Jever gegen den Nachbarn Eintracht Wangerland.
Die Gäste führten mit 4:1 und 10:8. Erst gegen Ende
der Partie drehten die Marienstädterinnen den Spieß
noch um. Über 15:15 erreichten sie einen knappen 18:17-Heimsieg.
Lüken (7), Graalfs (4), Rohlfs, Kunst, Müller (je 2)
und Rottmann (1) trugen sich beim Seiger in die Torschützenliste
ein. Die HSG Varel II verlor ihr Auftaktspiel gegen die SG Moorsum
II mit 12:13-Toren. Die Moorsumer Mannschaft, die in der letzten
Serie noch in der Bezirksliga spielte, nutzte ihre größere
mannschaftliche Geschlossenheit zum knappen Sieg. Die Vareler
spielten mit Brigitte Elberling im Tor, Anja Ahlers (7 Tore),
Ilse Duda (1), Petra Hüper-Rath (4), Erika Kuhlmann, Heidi
Onken, Brigitte Renken, Britta Seetzen, Elisabeth Theesfeld.
Titelanwärter HSG Neuenburg-Bockhorn II kam gegen den TuS
Esens I zu einem 19:14-Erfolg. Die erste Halbzeit verlief recht
ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen.
"Zu Beginn der zweiten Hälfte ist es uns gelungen,
aus einer sicheren Abwehr heraus eine Vier-Toreführung herauszuspielen.
Dieser Vorsprung wurde bis zum Abpfiff nicht mehr abgegeben",
berichtete HSG-Coach Arne Reelfs. Für Neuenburg spielten:
Garrels, Kamps (TW); Müller (7), Legler, A. Wilken (3),
Seibert (1), Wessels (3), Walbröhl (5), Stillig, T. Wilken,
Ihmels. Auch im Spiel zwischen der HSG Friedeburg-Burhafe I und
der HSG Wilhelmshaven II entschied ein Tor über die Punkteverteilung:
Die Gastgeberinnen siegten mit 11:10. Der TuS Cäciliengroden
I startete mit einer 10:16-Niederlage gegen die SG STV VfL Wilhelmshaven
II in die neue Saison.
Kreisliga, Frauen: Der TuS Cäciliengroden
II feierte einen 8:7-Auftaktsieg über den SV Bentstreek.
Die SG Schortens II konnte den "Neuling" MTV Wittmund
mit 14:9-Toren besiegen.
Handball im Kreis
Kreisoberliga, Männer: SG
STV VfL Wilhelmshaven II - MTV Wittmund I 30:18, HSG Neuenburg-Bockhorn
III - Eintr. Wangerland 18:25, HSG Wilhelmshaven III - HSG Wilhelmshaven
IV 24:24, HSG Varel V - MTV Jever II 30:33, HSG Varel III - HSG
Varel IV 19:26,
Kreisliga, Männer: SC Varel
- MTV Wittmund II 37:25, HSG Wilhelmshaven V - SG Moorsum II
24:25, HSG Friedeburg-Burhafe II - SG STV VfL Wilhelmshaven III
n. gem., TuS Esens - SG Schortens III 34:18, SG Moorsum III -
HSG Neuenburg-Bockhorn IV 26:28, MTV Jever III - Bor. Heppens
15:17,
Kreisoberliga, Frauen: MTV Jever
- Eintr. Wangerland 18:17, HSG Varel II - SG Moorsum II 12:13,
HSG Neuenburg-Bockhorn II - TuS Esens I 19:14 , HSG Friedeburg-Burhafe
I - HSG Wilhelmshaven II 11:10, TuS Cäciliengroden I - SG
STV VfL Wilhelmshaven II 10:16,
Kreisliga, Frauen: TuS Cäciliengroden
II - SV Bentstreek 8:7.
Jugendhandball im
Kreis
Kreisliga, männl. Jgd. B:
Tura Marienhafe - OHV Aurich II 37:23, HSG Friedeburg-Burhafe
- HSG Wilhelmshaven II 10:46, HSG Wilhelmshaven III - Wilhelmshavener
HV 17:33,
Kreisliga, männl. Jgd. C:
MTV Jever - HSG Neuenburg-Bockhorn 32:15, HSG Wilhelmshaven III
- HSG Varel 26:48,
Kreisliga, männl. Jgd. D:
HSG Varel I - SG Moorsum 35:14, MTV Jever I - HSG Neuenburg-Bockhorn
22:4,
Kreisklasse, männl. Jgd.
D: HSG Wilhelmshaven IV - HSG Wilhelmshaven V 37:20, HSG Neuenburg-Bockhorn
II - Wilhelmshavener HV 11:10, SG STV VfL Wilhelmshaven - MTV
Jever II 13:9, HSG Varel II - SG Schortens n. gem.,
Kreisliga, männl. Jgd. E:
MTV Jever - Wilhelmshavener HV 16:12, HSG Varel - HSG Wilhelmshaven
I 4:37,
Kreisliga, weibl. Jgd. A: HSG
Leer- SV FA Wybelsum 8:17, Conc. Ihrhove - MTV Jever 18:13,
Kreisliga, weibl. Jgd. B: TuS
Esens - Wilhelmshavener HV 1:35, SG Schortens - HSG Friedeburg-Burhafe
I 12:5, SG STV VfL Wilhelmshaven - MTV Jever 19:18,
Kreisliga, weibl. Jgd. C: TuS
Esens - HSG Wilhelmshaven II 16:13, HSG Friedeburg-Burhafe -
HSG Neuenburg-Bockhorn 12:14,
Kreisliga, weibl. Jgd. D: HSG
Friedeburg-Burhafe I - HSG Varel 2:30.
Handball im Kreis
Kreisoberliga, Männer: HSG
Wilhelmshaven IV - HSG Varel V, Sbd. 15.45 Uhr Mühlenweg,
HSG Varel III - HSG Neuenburg-Bockhorn III, Sbd. 18.15 Uhr Obenstrohe,
Eintr. Wangerland - SG STV VfL Wilhelmshaven II, Sbd. 19.30 Uhr
Hohenkirchen, HSG Varel IV - MTV Jever II, Stg. 12 Uhr Obenstrohe,
MTV Wittmund I - HSG Wilhelmshaven III, Stg. 14.30 Uhr KGS-Halle,
Kreisklasse, Senioren: Bor. Heppens
- SG STV VfL Wilhelmshaven, Stg. 11 Uhr Bremer Str., HSG Varel
- HSG Wilhelmshaven, Stg. 11.30 Uhr Arng. Str., SG Schortens
- SG Moorsum, Stg. 12.30 Uhr Beethovenstr., SV Brake - Wilhelmshavener
HV, Stg. 14.30 Uhr,
Kreisoberliga, Frauen: SG Moorsum
II - HSG Neuenburg-Bockhorn II, Sbd. 16 Uhr Sillenstede, MTV
Jever - TuS Cäciliengroden I, Sbd. 17.30 Uhr Sportzentrum,
HSG Wilhelmshaven II - HSG Varel II, Stg. 10 Uhr Heppens, SG
STV VfL Wilhelmshaven II - HSG Friedeburg-Burhafe I, Stg. 11
Uhr Nogatschule, Eintr. Wangerland - TuS Esens I, Stg. 11.30
Uhr Hohenkirchen,
Kreisliga, Frauen: TuS Esens
II - SG Schortens II, Sbd. 14.45 Uhr, TuS Cäciliengroden
II - Wilhelmshavener HV II, Sbd. 16.30 Uhr Sande, HSG Wilhelmshaven
III - HSG Friedeburg-Burhafe II, Stg. 12.30 Uhr Bremer Str..
Jugendhandball im
Kreis
Kreisliga, männl. Jgd. B:
TuS Holthusen - HSG Wilhelmshaven III, Sbd. 11 Uhr, OHV Aurich
II - HSG Leer, Sbd. 14 Uhr, Wilhelmshavener HV - TuS Cäciliengroden,
Sbd. 17.30 Uhr IGS-Halle, HSG Wilhelmshaven II - Tura Marienhafe,
Stg. 114.15 Uhr Bremer Str.,
Kreisliga, männl. Jgd. C:
HSG Neuenburg-Bockhorn - HSG Friedeburg-Burhafe, Sbd. 13.30 Uhr
Neuenburg, HSG Wilhelmshaven II - HSG Wilhelmshaven III, Sbd.
14 Uhr Bremer Str., HSG Varel - TuS Esens, Sbd. 16 Uhr Altjührden,
Wilhelmshavener HV - MTV Jever, Stg. 14 Uhr Nordfrostarena,
Kreisliga, männl. Jgd. D:
SG Moorsum - HSG Wilhelmshaven I, Sbd. 13 Uhr Sillenstede, HSG
Neuenburg-Bockhorn I - HSG Varel I, Stg. 9.30 Uhr Bockhorn,
Kreisklasse, männl. Jgd.
D: HSG Wilhelmshaven III - HSG Varel II, Sbd. 13.30 Uhr Mühlenweg,
MTV Jever II - Wilhelmshavener HV, Stg. 9 Uhr Sportzentrum, SG
Schortens - HSG Neuenburg-Bockhorn II, Stg. 11 Uhr Beethovenstr.,
Kreisliga, männl. Jgd. E:
HSG Wilhelmshaven I - MTV Jever, Sbd. 13.30 Uhr Heppens, HSG
Neuenburg-Bockhorn - HSG Varel, Sbd. 13.30 Uhr Bockhorn, Wilhelmshavener
HV - HSG Wilhelmshaven II, Sbd. 14 Uhr IGS-Halle,
Kreisliga, weibl. Jgd. A: FC
Oldersum - SC Tannenhausen, Sbd. 13.30 Uhr, Tura Marienhafe -
BW Borssum, Sbd. 14 Uhr, TuS Cäciliengroden - HSG Leer,
Sbd. 15 Uhr Sande, MTV Aurich - SuS Berumerfehn, Stg. 13 Uhr,
SV FA Wybelsum - Conc. Ihrhove, Stg. 13 Uhr, MTV Jever - HSV
Emden, Stg. 14 Uhr Sportzentrum,
Kreisliga, weibl. Jgd. B: Wilhelmshavener
HV - HSG Neuenburg-Bockhorn I, Sbd. 15.30 Uhr IGS-Halle, HSG
Friedeburg-Burhafe I - TuS Esens, Sbd. 16.30 Uhr, Friedeburg,
HSG Wilhelmshaven II - SG Schortens, Stg. 9.30 Uhr Bremer Str.,
MTV Jever - HSG Neuenburg-Bockhorn II, Stg. 12 Uhr Sportzentrum,
SG STV VfL Wilhelmshaven - HSG Friedeburg-Burhafe II, Stg. 12.45
Uhr Nogatschule,
Kreisliga, weibl. Jgd. C: TuS
Cäciliengroden - TuS Esens, Donnerstag, 17 Uhr Sande, HSG
Wilhelmshaven II - TuS Cäciliengroden, Sbd. 14.30 Uhr Mühlenweg,
SG Schortens - HSG Friedeburg-Burhafe, Stg. 14 Uhr Beethovenstr.,
Kreisliga, weibl. Jgd. D: HSG
Neuenburg-Bockhorn - SG STV VfL Wilhelmshaven, Stg. 12.30 Uhr
Bockhorn,
Kreisliga, weibl. Jgd. E: HSG
Varel - SG Schortens, Sbd. 14.30 Uhr Altjührden, HSG Neuenburg-Bockhorn
I - HSG Wilhelmshaven, Stg. 11 Uhr Bockhorn. |